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     LiteratureFairy Tales Hans Christian Andersen: The Marsh Kings's Daughter

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  Seite 79: Des Moorkönigs Tochter (The Marsh Kings's Daughter)



deutscher Text English text
 

Als Helga sie erblickte, erhob sie sich und ging zu ihnen auf die Veranda hinaus, um ihnen den Rücken zu streicheln. Das alte Storchpaar neigte die Hälse, und die jüngsten Jungen sahen zu und fühlten sich geehrt. Helga sah zu den leuchtenden Sternen empor, die klarer und klarer erstrahlten. Zwischen ihnen und ihr bewegte sich eine Gestalt, reiner noch als die Luft und dadurch sichtbar. Sie schwebte ihr näher und näher es war der tote christliche Priester, auch er kam zu ihrem Hochzeitsfeste, kam herab aus des Himmels Reichen. »Glanz und Herrlichkeit dort droben übertrifft alles, was die Erde kennt!« sagte er. Und Klein-Helga betete so sanft, so innig, wie sie nie zuvor gebetet hatte, daß sie nur einen einzigen Augenblick hineinschauen dürfe, nur einen einzigen Blick in das, Himmelreich werfen dürfe zum Vater. Und er trug sie empor zu Glanz und Herrlichkeit, überströmend von Gedanken und Tönen; nicht nur äußerlich erklang und leuchtete es um sie, die Klänge und der Glanz waren auch in ihr. Worte können es nicht wiedergeben.

 

But, when Helga saw them, she rose and went out into the verandah to stroke the backs of the storks. The old stork pair bowed their heads, and curved their necks, and even the youngest among the young ones felt honored by this reception. Helga continued to gaze upon the glittering star, which seemed to glow brighter and purer in its light; then between herself and the star floated a form, purer than the air, and visible through it. It floated quite near to her, and she saw that it was the dead Christian priest, who also was coming to her wedding feast�coming from the heavenly kingdom. �The glory and brightness, yonder, outshines all that is known on earth,� said he. Then Helga the fair prayed more gently, and more earnestly, than she had ever prayed in her life before, that she might be permitted to gaze, if only for a single moment, at the glory and brightness of the heavenly kingdom. Then she felt herself lifted up, as it were, above the earth, through a sea of sound and thought; not only around her, but within her, was there light and song, such as words cannot express.


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