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     LiteratureFairy Tales Hans Christian Andersen: The Marsh Kings's Daughter

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  Seite 24: Des Moorkönigs Tochter (The Marsh Kings's Daughter)



deutscher Text English text
 

Doch eins verstand der Storchvater, denn er hatte die geringen wie die vornehmsten Leute aus Herzensgrund seufzen hören, daß es ein großes Unglück für viele Tausende und gleichzeitig für das Land sei, daß dieser Mann krank danieder läge und nicht wieder genesen könne: Wohltat und Segen würde es bedeuten, wenn er seine Gesundheit zurückerhielte. »Aber wo wächst die Blume, die ihm die Gesundheit wiedergeben kann?« Danach hatten alle gefragt, in gelehrten Schriften, blinkenden Sternbildern, in Wetter und Wind hatten sie es zu erforschen gesucht, alle Umwege waren sie gegangen, um es herauszufinden, und zuletzt hatten die Gelehrten und Weisen, wie gesagt, dies eine herausbekommen: »Die Liebe gebiert Leben, Leben für den Vater«, und damit hatten sie mehr gesagt, als sie selbst verstanden. Sie wiederholten und schrieben es als Rezept auf: »Liebe gebiert Leben.« Aber wie dies Ding zubereitet werden müsse, ja, da hatte die Sache ihren Haken. Zuletzt wurden sie darüber einig, daß die Hülfe von der Prinzessin kommen müsse, von ihr, die mit ganzer Seele und von ganzem Herzen ihren Vater liebte. Man fand endlich auch heraus, wie es zustande gebracht werden müsse, aber darüber waren Jahr und Tag vergangen.

  One thing, however, the papa stork could understand. Every one, high and low, had from their inmost hearts expressed their opinion that it was a great misfortune for so many thousands of people�the whole country indeed�to have this man so sick, with no hopes of his recovery. And what joy and blessing it would spread around if he could by any means be cured! But where bloomed the flower that could bring him health? They had searched for it everywhere; in learned writings, in the shining stars, in the weather and wind. Inquiries had been made in every by-way that could be thought of, until at last the wise and learned men has asserted, as we have been already told, that �love, the life-giver, could alone give new life to a father;� and in saying this, they had overdone it, and said more than they understood themselves. They repeated it, and wrote it down as a recipe, �Love is a life-giver.� But how could such a recipe be prepared�that was a difficulty they could not overcome. At last it was decided that help could only come from the princess herself, whose whole soul was wrapped up in her father, especially as a plan had been adopted by her to enable her to obtain a remedy.

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